Cornwall – aktiv und entspannt

Port Isaac

Die Nordwestliche Küste Cornwalls

Unsere Reise durch den Süden Englands führte uns von der Grafschaft Devon zunächst entlang der nordwestlichen Küste in Richtung Cornwall, wo wir dann an die dem Ärmelkanal zugewandte Südküste Cornwalls wechselten.

Die erste Station war die Tregellist Farm, eine gepflegte Schaffarm in St Kew Parish, in der ein kleines B & B beherbergt ist. Als besonderes Schätzchen entdeckten wir in der Nähe das St. Kew Inn. Ein im 15. Jahrhundert erbautes und liebevoll gepflegtes Haus, in dem wir ein leckeres Essen begleitet von einem guten Tröpfchen Wein verspeisten. Auch auf die Wünsche der Kinder wurde sehr freundlich eingegangen. Auf unseren Reisen begegne ich immer wieder Orten, die nicht aus dieser Welt scheinen. Hier war so einer! Draussen in der wunderschönen Gartenanlage genossen wir die fast magische Idylle.

Ein Ausflug mit den Kindern in das etwa 60km entfernte Seal Sanctuary durfte natürlich nicht fehlen. Die Robbenstation in der kranke und verletzte Robben wieder aufgepäppelt und gesundgepflegt werden liegt an der Flussmündung des Helfortd River, bei dem Örtchen Gweek. Das Seal Sanctuary finanziert seine Arbeit lediglich mit Spenden und den Eintrittsgeldern. Wir waren alle sehr beeindruckt, mit welcher Hingabe hier den verletzten Tieren geholfen wird. Sobald die Robben wieder aufgepäppelt sind und sie sich wieder selbst versorgen können, werden sie wieder in die Freiheit entlassen. Einige besonders schwer verletzte Tiere dürfen hier, unter liebevoller Pflege, ihren Lebensabend verbringen. Besonders für die Kinder, aber auch für uns Erwachsene war das ein lehrreicher und interessanter Morgen.

Natürlich durfte auch ein Bad im Meer zwischendrin nicht fehlen. Ja, baden kann man in Cornwall auch und zumindest die Kinder gaben sich gänzlich unbeeindruckt von den doch recht frischen Wassertemperaturen.

Die Südküste Cornwalls

Downderry ist ein kleines Dorf westlich von Plymouth. Dort hatten wir ein traumhaftes Cottage direkt am Meer gemietet. In dem liebevoll renovierten Haus hielt früher die Küstenwache Ausschau. Der Ausblick war überwältigend. Tiefblaues Meer und ab und zu ein Schiff das sich als weisser Fleck am Horizont vorüberschob. Wir konnten uns alle kaum satt sehen und die Kinder waren froh, dass ich ihre Ferngläser eingepackt hatte. Dort draussen auf dem Meer konnten wir sogar ein paar Delfine beobachten. Überhaupt konnten wir die Kinder kaum vom Strand wegbekommen. Während wir oberhalb der Klippen die Sonne und die Aussicht im Garten genossen, waren unsere Kinder damit beschäftigt über die Felsen zu klettern und Krebse zu angeln. Die mitgebrachten Walkytalkys waren perfekt, um sich auch bei einer steiferen Briese zwischendurch mal wieder nach dem Rechten zu erkundigen oder um die Kinder zum Essen zu rufen.

Wanderung mit Kindern durch die Lydford Gorge

Etwa 50km von Downderry entfernt, direkt am Rande des Dartmoor Nationalparks lockte uns die Lydford Gorge zum Spaziergang durch die wild romantische, etwa 3 km lange Schlucht mit einem 30m hohen tosenden Wasserfall. Der Weg führte uns vorbei an plätschernden Bächen und geheimnisvollen Höhleneingängen. Obschon wir etwas irritiert waren, dass wir für die Schlucht Eintritt bezahlen mussten, war es ein gelungener Ausflug, der uns allen viel Spass gemacht hat.

Die Reise geht weiter: Es gibt noch mehr zu entdecken. Ich freue mich, wenn ich Euch wieder mitnehmen darf!

Mit sonnigen Grüssen
Eure Patotra

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