Warum Wandern auch mit Kids und Teens glücklich macht

Wandern Glueck

Inklusive Tipps rund ums Wandern mit Kindern!

Wandern als kleiner Urlaub

Wandern ist wie eine kleine Flucht aus dem Alltag. Unser Arbeitsalltag ist hektisch. Das Tempo, in dem wir unsere Umwelt wahrnehmen wird von aussen vorgegeben. Häufig jagt ein Termin den anderen.

Meistens sind wir mit dem Auto unterwegs. Die Natur dabei wahrzunehmen ist kaum möglich.

Darum liebe ich es zu wandern. Einzig der Schritt meiner Beine gibt das Tempo vor. Ich höre, rieche und fühle die Natur unter meinen Füssen und um mich herum. In der Natur bin ich weit weg von der Hektik des Alltags. Eine Wanderung hat die gleiche Wirkung, wie ein kurzer Erholungsurlaub.

Wandern mit Teenagern

Wandern mit Teenagern – nicht immer einfach…

Darum wandere ich auch gerne mit den Kindern. Nein, unsere Kinder haben nicht immer Lust zu wandern! In einem bestimmten Alter ist Wandern mit den Eltern einfach uncool. Da brauch es von Elternseite manchmal schon ziemliches Durchsetzungsvermögen, um die Teens zu überzeugen. So manche Wanderung ist zu Beginn von Unmutsbekundungen begleitet. Da müssen wir eben durch…

Wandern Pferde

Auch wenn ich in diesen Momenten häufig zweifle, ob es sinnvoll war, mich durchzusetzen, bin ich am Ende fast jeder Wanderung doch froh, dass ich es getan habe.

 

…aber meistens schön

Wandern Berge

Irgendwann ist der anfängliche Widerstand verflogen und ich spüre, dass auch die Kinder die Natur wieder wahrnehmen – dass sie sich entspannen.

Plötzlich kommen Gespräche auf, für die zu Hause, in der Hetze des Alltags häufig kein Raum bleibt.

Es sind diese Momente, in denen ich uns als Familie am allermeisten als eine Einheit empfinde. Es ist, als ob das Wandern uns Zeit schenkt. Es zwingt uns gemächlich und bedacht zu gehen. Wandern lässt keine Hetze zu. Wir haben Zeit für einander.

Dafür lohnt es sich allemal die anfänglichen Proteste zu ertragen.

Probiert es aus, liebe Familien!

Wanderer

 

Tipps damit das Wandern mit Kindern gelingt:

  1. Überzeugungsarbeit leisten (ich gebe es ja zu: manchmal üben wir auch ein wenig Druck aus bzw. bestechen die Kids. Nicht schön, aber der Zweck heiligt manchmal halt doch die Mittel)
  2. Für die richtige Ausstattung sorgen:
  • Wandern ohne anständige Wanderschuhe geht gar nicht! Ich treffe immer wieder Familien, deren Kinder mit Schühchen in den Bergen unterwegs sind. Sorry, das ist absolut unverantwortlich! Zu den guten Schuhen gehören auch gute Socken. Socken die Falten bilden können zu schmerzhaften Druckstellen führen. Ich empfehle daher spezielle Wandersocken.
  • Eine Mütze gegen die Sonne und Sonnencreme gehören auch dazu, ganz besonders in den Bergen.
  • Auch eine Regenjacke gehört immer ins Gepäck. Das Wetter kann in den Bergen sehr schnell umschlagen. Und wenn man verschwitzt eine Pause einlegt, dann schützt sie vor Wind und starker Auskühlung. Weiter unten empfehle ich Euch kostengünstige Regenjacken, die ich für Euch getestet habe. Die sind sehr leicht und passen bestimmt in jeden Rucksack.
  • Grundsätzlich die Wetterlage vorher checken. In freier Natur in ein Gewitter zu geraten ist ganz und gar nicht lustig.
  • Wanderkarte mitnehmen (und lesen)!
  • Da wir in der Schweiz leben ist ein Taschenmesser ein selbstverständlicher und hilfreicher Wanderbegleiter für uns alle – und das bereits, als die Kinder noch sehr klein waren. Passiert ist mit den Taschenmessern nie etwas. Unsere goldene Regel lautet: „Wer schnitzt, der sitzt!“
  • Pflaster und Desinfektionsmittel
  • Wasser
  • Proviant
  • Unbedingt darauf achten, dass die Streckenlänge und der Schwierigkeitsgrad dem eigenen Können und der Kondition angepasst sind. Im Zweifel lieber kürzere Strecken wählen und längere Pausen einplanen. Wenn der Weg zu lange und mühsam ist, kann das schnell auf die Stimmung drücken.

 

Falls ihr alle Tipps beachtet, kann fast nichts mehr schief gehen. Jetzt heisst es nur noch einen schönen Wanderweg finden und los geht’s! Oder habe ich noch etwas vergessen? Wenn ja, postet es unten in den Kommentaren.

Mit sonnigen Grüssen,

Eure Patotra - klein

 

Extratipps:

Wer im Schwarzwald oder in der Bodenseeregion unterwegs ist, findet hier ein paar Inspirationen:

Ausflüge

Im Test: Regenjacke Columbia Rainstormer:

Wandern mit Kindern

In den letzten Wochen haben wir die Regenjacke Columbia Rainstormer getestet. Eigentlich waren sie für meine beiden Teenager gedacht. Kaum waren die Jacken ausgepackt, waren beide gleich begeistert, wegen der tollen, frischen Farben.

Regenjacke Columbia

Da ich genauso begeistert war, habe ich mir eine davon ein Wochenende lang ausgeliehen. Eigentlich schade, dass ich sie wieder an meine Tochter zurückgeben muss. Ich fand sie sehr angenehm zu tragen. Ich habe darin weder geschwitzt, noch bin ich im Regen nass geworden.

Test Regenjacke

Zu den Fakten: Die Jacken sind super leicht und dünn. Sie passen auch in kleine Taschen. Die Nähte sind sauber verschweisst. Das Material ist wasserdicht und atmungsaktiv dank einer speziellen OMNI-Tech-Beschichtung.

Was mich als Mutter von drei Kindern zusätzlich überzeugt hat, ist der relativ günstige Preis. Im Gegensatz vielen zu anderen Marken ist Columbia wirklich noch erschwinglich.

 

     Dieser Artikel ist im Rahmen der Blogparade „Macht Wandern glücklich?“ , zu der der Wellness-Bummler aufgerufen hat, entstanden.

 


 

Offenlegung:

Die Jacken wurden mir von Columbia für den Test zur Verfügung gestellt. Meine Meinung zum Produkt wurde dadurch nicht beeinflusst!

 


 

4 Comments

  • Liebe Ellen,
    du hast gar nicht geschrieben, wie genau eine Bestechung bei euch aussieht 🙂
    Die Regel, wer schnitzt, sitzt – kann ich nur unterschreiben.
    Sonnige Wandergrüße
    Katja

    • Liebe Katja
      Na ja, die „Bestechung“ sieht meist so aus: Die Kinder müssen eine Aktivität mit uns unternehmen, die wir uns wünschen – dafür müssen auch wir etwas mit den Kindern unternehmen, das sie sich wünschen. So wirklich Bestechung ist das eigentlich gar nicht, wenn ich es recht überlege.
      Liebe Grüsse,
      Ellen

  • Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht: einen Teenager mal raus in die Berge zu bekommen ist wahnsinnig schwierig! Wenn man es jedoch mal geschafft hat, freuen sich alle Beteiligten und es macht auch dem Teenager unerwarteter Weise Spaß! Wär hätte das gedacht! Manchmal muss man sie einfach zu ihrem Glück „zwingen“ 😉
    Liebe Grüße,
    Sabine

    • Liebe Sabine
      Genau so seheh ich das auch! Manchmal bringt man sich und die Kinder um schöne, gemeinsame Erlebnisse, wenn man sie entscheiden lässt.
      Liebe Grüsse,
      Ellen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .