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5 Tipps für eine gelungene Reise zum Karneval in Venedig

Der Karneval in Venedig zählt für viele Menschen zu den Dingen, die man einmal im Leben erlebt haben möchte. Hier findet Ihr Tipps für Eure Planung.
Inhalt

Offiziell dauert der Karneval von Venedig 10 Tage. Dabei finden zahlreiche Maskenbälle statt. Aber auch in den Gassen Venedigs geben die Menschen in aufwendigen Masken und Kostümen ihr Stelldichein für Fotografen und Schaulustige.

Der Karneval in Venedig ist ein einzigartiges Spektakel, das für mich zu den Dingen zählt, die ich in meinem Leben einmal erlebt haben möchte. Mittlerweile wäre ich nicht abgeneigt, das noch öfter zu erleben. Ich stehe mit diesem Wunsch nicht alleine da. Venedig ist zu dieser Zeit, noch mehr als sonst, voll mit Touristen. Aber man kann sich auch zu dieser Zeit wunderbar abseits der Massen bewegen. Eine Reise nach Venedig kann auch zur Zeit des Karnevals ein ganz entspanntes Erlebnis sein.

Ich habe für Euch 5 Tipps zusammengestellt, wie eine Reise zum Karneval in Venedig etwas abseits der Massen gelingen kann.

Venedig

1. Die Kamera immer bereithalten und freundlich sein

Venedig zu Karneval

Sprecht die Menschen in Masken ruhig an und fragt, ob Ihr sie fotografieren dürft. In aller Regel zeigen sie sich dann gerne der Kamera und posen für Euch. Eine nette Frage und etwas Höflichkeit sind allemal besser, als, wie ein Überfallkommando auf sie loszustürzen. Entsprechend gibt es auch die schöneren Fotos.

Kurz vor Sonnenuntergang trifft man zahlreiche Maskenträger am Markusplatz an. Sie sind dann allerdings meist von einer Traube Fotografen umgeben. Wer gute Fotomotive ohne Menschenmassen finden möchte, der sollte tagsüber durch die abgelegeneren Gassen schlendern und sich einfach treiben lassen. Immer wieder stösst man so auf maskierte Gruppen oder Einzelpersonen. Nicht vergessen, dabei die Kamera immer bereitzuhalten!

Es lohnt sich auch in Venedig, wie bei allen Reisen, etwas abseits der üblichen Pfade zu schlendern und den Menschen freundlich zu begegnen. Lasst Euch nicht von der teilweise recht unfreundlichen Hektik mitreissen, die so manch ein Fotograf hier an den Tag legt. Geniesst es. Ihr seid nicht auf der Jagd!

2. In der Woche vor unserem „Schmutzigen Donnerstag“ anreisen

Schon in der Woche bevor der Karneval in Venedig offiziell beginnt, finden in Venedig Feierlichkeiten statt und somit sind bereits zahlreiche Maskenträger in der Stadt unterwegs. Wer also auf allzu viel Trubel verzichten möchte und dennoch die tolle Stimmung während des Karnevals in Venedig erleben möchte, der tut gut daran in der Woche vor dem offiziellen Karnevalsbeginn nach Venedig zu reisen. Ganz offiziell beginnt der Karneval in Venedig 10 Tage vor dem Aschermittwoch mit dem „Engelsflug auf dem Markusplatz“ und er dauert bis Aschermittwoch. In dieser Zeit sind dann auch die meisten Touristen vor Ort.

Karneval in Venedig

3. Früh aufstehen

«Der frühe Vogel fängt den Wurm». Das gilt natürlich auch zum Karneval in Venedig. Natürlich sind ganz früh morgens kaum Masken unterwegs. Dafür kommt man ganz entspannt, ohne Schlange stehen zu müssen, in den Dogenpalast und man erlebt den Markusplatz fast menschenleer.

Auch der Fischmarkt on der Nähe der Rialtobrücke ist am frühen Morgen, wenn das Leben erwacht und die Stände aufgebaut werden, einen Besuch wert!

4. Durch den Stadtteil Ghetto schlendern

Auch zu Zeiten des Karnevals in Venedig ist der Stadtteil Ghetto herrlich entspannt. Hier treffen sich die Einheimischen zum Apéritivo und auf ein Schwätzchen. Hier ist Venedig völlig entspannt und man findet noch menschenleere Gassen, über denen die Wäsche im Wind flattert. Der Stadtteil Ghetto ist für mich der perfekte Ort, um einen Prosecco in der Sonne zu geniessen (das geht hier auch im Februar).

In diesem Stadtteil befand sich übrigens im 16. Jahrhundert ein abgeschlossenes Wohnviertel für die jüdische Bevölkerung Venedigs – das erste jüdische Ghetto. Das Wort Ghetto geht dabei vermutlich auf Eisengiessereien (Giesserei = ital. Geto) zurück, die einst in dieser Gegend angesiedelt waren.

Mehr über diesen spannenden Stadtteil Venedigs erfahrt Ihr bei meiner Kollegin Grudrun: Venedig – Das jüdische Viertel – Wo das erste Ghetto der Welt enstand

5. Nach Burano flüchten

Wem Venedig dann doch zu eng wird, dem sei ein Ausflug nach Burano wärmstens empfohlen. Auf der bunten Fischerinsel in der Lagune von Venedig ist vom Karnevalstrubel nichts zu spüren. Die bunten Fischerhäuser, die sich im Wasser spiegeln, sind ganz zauberhaft anzusehen. Ein Ausflug nach Burano ist die perfekte Abwechslung zum lebhaften Venedig während der Karnevalszeit.

Burano Venedig

Traditionell lebte man auf Burano von der Fischerei und von der Spitzenstickerei. Auch heute noch werden in den Läden auf Burano Bekleidung und Tischwaren aus Spitzenstoffen verkauft. Viele der zum Kauf angebotenen Produkte stammen aber leider aus Asien. Wer also ein feines Stück erstehen möchte, der sollte unbedingt prüfen, ob es sich auch tatsächlich im Spitzenstickerei aus Burano handelt!

Die Fahrt nach Burano mit dem Wasserbus dauert etwa 30 Minuten. Zurück ist man etwa eine Stunde unterwegs. Der Wasserbus legt in der Nähe des Markusplatzes ab.

Weitere Informationen und Tipps zu Burano findet Ihr bei Sommertage: Burano – Tipps für das farbenfrohe Fischerdorf in der Lagune von Venedig


Einen besonderen tollen Hoteltipp für Venedig findet Ihr hier: Das ganz besondere Hotel in Venedig – Ca Maria Adele romantisch und luxuriös

Weitere, ausführliche Tipps für Venedig (Ausflüge, Restaurants, Hotels) hier: Ein Karneval Wochenende in Venedig

Karneval in Venedig Masken
Gondola Venedig
Wer schreibt hier?
Ellen Gromann-Goldberg

Hallo! Ich bin Ellen. Ich bin die Gründerin von PATOTRA, Content-Creator und freie Journalistin. Ich liebe das Meer und kleine Inseln. Aber auch die Berge, die Wüste, der Dschungel und Grossstädte können mich begeistern. Begegnungen mit Menschen sind für mich der Schlüssel zu anderen Ländern und deren Kultur. Nachhaltige Projekte liegen mir dabei ganz besonders am Herzen. Meine grossen Leidenschaften sind: das Reisen, das Schreiben und das Fotografieren.

Im Jahr 2014 entstand PATOTRA als reiner Familienreiseblog. Gemeinsam mit meinen drei Kindern und meinem Mann durfte ich viele tolle Nah- und Fernreisen erleben, die sich hier auf dem Blog in Form von Reiseinspirationen und Reisetipps wiederfinden. Aus den Reisen mit Kindern wurden im Laufe der Jahre Reisen mit Teenagern. Schliesslich ist der Blog, gemeinsam mit meinen Kindern, den Kinderschuhen entwachsen. Mittlerweile reise ich meist gemeinsam mit meinem Mann – oder auch mal alleine.

Mit viel Herz und ansprechenden Reisefotografien möchte ich Euch ermutigen, diese Welt selbst und mit offenen Augen zu entdecken. Mein Fokus liegt auf spannenden Geschichten, traumhaften Landschaften und Begegnungen mit Menschen. Manchmal bringe ich Euch den Geschmack der grossen, weiten Welt auch in Form von Rezepten von meinen Reisen mit.

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