Emilia Romagna – Dozza ein kleines Dorf voller grossartiger Kunst 

*Werbung* Dozza ist ein kleines Dorf in der Emilia Romagna. Rund 200 moderne Wandgemälde zieren den mittelalterlichen Ort.

Etwa vierzig Minuten dauert die Fahrt von Bologna mit dem Auto nach Dozza. Ein Abstecher, der sich lohnt!

Die kleine mittelalterliche Ortschaft Dozza liegt etwa 40 km südöstlich von Bologna und 10 km von Imola entfernt. Es ist Mitglied in der Vereinigung I borghi più belli d’Italia (die schönsten Dörfer Italiens). Das beschauliche Dorf ist eingebettet zwischen Feldern und einer lieblichen Hügellandschaft. Es liegt auf der Grenze zwischen der Emilia und der Romagna. Schon von weitem ist die markante Burg, die Rocca Sforzesca di Dozza zu sehen. Sie thront auf einer kleinen Anhöhe.

Ein Besuch der Burg, die ihren Ursprung in der Mitte des 13. Jahrhunderts hat, lohnt sich. Viele der Räumlichkeiten sind sehr gut erhalten. Die Küche scheint gar, als wäre sie erst gestern verlassen worden. Tatsächlich war die Burg bis 1960 noch bewohnt. Mittlerweile gehört die Burg der Gemeinde Dozza. Vom hohen Turm aus bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf Dozza und das Umland. Eine Aussicht, die offensichtlich auch den zahlreichen Mauerseglern gefällt.

Im Keller des Schlosses befindet sich eine Weinhandlung mit einer grossen Sammlung an ausgezeichneten Weinen aus der Emilia Romagna – und hier lebt auch der Burgdrache in seinem Kerker.

Nach einem Rundgang durch die Burg sollte man sich Zeit nehmen – viel Zeit – für einen ausgedehnten Spaziergang durch das mittelalterliche Dorf mit seinen gepflasterten Gassen und markanten Torbögen. Ganz Dozza ist ein grossartiges Freilichtmuseum. Auch wenn man das Dorfzentrum eigentlich in wenigen Minuten durchqueren könnte, bleibt man immer wieder gerne stehen, entdeckt und staunt und erfreut sich an den einzigartigen Kunstwerken. Mittlerweile sind es rund 200 Kunstwerke ganz unterschiedlicher Stilrichtungen, die das Dorf bereichern.

Ein Spaziergang durch Dozza gleicht einer Entdeckungsreise. Immer wieder sorgen aufwendige Wandgemälde für Überraschungsmomente.

In den 1960er Jahren wurde in Dozza das Projekt „Biennale di Muro dipinto“, also die Biennale der bemalten Wände lanciert. Seither kommen alle zwei Jahre Künstler aus aller Welt in das kleine Dorf, um weitere Wandgemälde entstehen zu lassen. Dank ihrer Werke ist das Dorf ein einzigartiges Gesamtkunstwerk.

 

Dozza ist grossartig und liebevoll gepflegt. Man spürt, dass die Einwohner sich wohl bewusst sind, dass sie in einem ganz besonderen Kunstwerk leben. Wer in der Region Bologna unterwegs ist, der sollte sich Dozza unbedingt ansehen!

Mein Tipp: Auch wenn ich nur wenige Stunden in Dozza war, würde ich empfehlen über Nacht zu bleiben. Die Abendstimmung in Dozza ist zauberhaft. In der Osteria di Dozza setzt sich die Kunstausstellung fort, mit Werken regionaler Künstler. Hier kann man auch die lokalen Piadine (kleine Brotfladen) mit Mortadella, Schinken, Käse oder Salami kosten – und wer über Nacht bleibt, der probiert auch einen der guten Weine aus der Region. Einen Lambrusco zum Beispiel, der ist typisch für die Emilia Romagna. In der Osteria finden zudem jeden Freitag Konzerte statt.


Offenlegung: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Einladung der Initiative Turistiche entstanden.


Wer schreibt hier?
Ellen Gromann-Goldberg

Hallo! Ich bin Ellen. Ich bin die Gründerin von PATOTRA, Content-Creator und freie Journalistin. Ich liebe das Meer und kleine Inseln. Aber auch die Berge, die Wüste, der Dschungel und Grossstädte können mich begeistern. Begegnungen mit Menschen sind für mich der Schlüssel zu anderen Ländern und deren Kultur. Nachhaltige Projekte liegen mir dabei ganz besonders am Herzen. Meine grossen Leidenschaften sind: das Reisen, das Schreiben und das Fotografieren.

Im Jahr 2014 entstand PATOTRA als reiner Familienreiseblog. Gemeinsam mit meinen drei Kindern und meinem Mann durfte ich viele tolle Nah- und Fernreisen erleben, die sich hier auf dem Blog in Form von Reiseinspirationen und Reisetipps wiederfinden. Aus den Reisen mit Kindern wurden im Laufe der Jahre Reisen mit Teenagern. Schliesslich ist der Blog, gemeinsam mit meinen Kindern, den Kinderschuhen entwachsen. Mittlerweile reise ich meist gemeinsam mit meinem Mann – oder auch mal alleine.

Mit viel Herz und ansprechenden Reisefotografien möchte ich Euch ermutigen diese Welt selbst und mit offenen Augen zu entdecken. Mein Fokus liegt auf spannenden Geschichten, traumhaften Landschaften und Begegnungen mit Menschen. Manchmal bringe ich Euch den Geschmack der grossen, weiten Welt auch in Form von Rezepten von meinen Reisen mit.

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