Amrum – Hoteltipp: Mein Inselhotel

Von aussen eher unscheinbar zeigen sich die inneren Werte dieses Hauses dem eintretenden Gast sofort.

 

Kerstin und Gunnar Jöns, meine Gastgeber, empfangen mich sehr herzlich in ihren Schmuckstück.

Eine Stube mit einem gelungene Mix aus modernem Schick und gemütlichen Vintage Elementen, eine helle offene Theke und viele hübsche Dekoelemente und Fotos rund ums Meer und Land bildet das Herzstück des Hauses. Ein Raum zum ankommen und geniessen.

Mein Inselhotel Amrum Nordsee

Gaststube Mein Inselhotel

Mein Inselhotel Nordsee Amrum

Nach dem Check-in führt mich Kerstin Jöns auf mein Zimmer. Die persönliche Note macht sich auch bei der Ausstattung den Zimmern bemerkbar. Zimmernummern gibt es hier keine. Jedes Zimmer hat einen Namen. Meines heisst Inselgrün und genau dieses Inselgrün spielt auch im Zimmer die grösste Rolle. Wie wohl die Zimmer Meeresblau, Strandflieder und Muschelbunt aussehen?

inselgruen

Ich liebe Hellgrün und freue mich über die freundliche Einrichtung und ganz besonders über den kleinen Seifenfrosch im Bad. Es sind diese kleinen liebevollen Details, die dem Haus eine ganz besondere, persönliche Note verleihen.

Man merkt sofort, dass dieses Haus mit sehr viel Leidenschaft geführt wird. Und wenn etwas mit Leidenschaft betrieben wird, dann wird es gut – sehr gut sogar. So zumindest meine Devise.

„Wir haben auch sehr schwere Zeiten gesehen“, erfahre ich etwas später von Kerstin Jöns. „Wir haben das Haus, Gunnars Geburtshaus, 1996 von seinen Eltern übernommen und haben es erst in der bestehenden Form weitergeführt. Unser Ziel war es aber schon damals, das öffentliche Restaurant als reines Restaurant für Hotelgäste zu führen und individuelle Zimmer für unsere Gäste zu schaffen. Allerdings war die Situation zu dieser Zeit schwierig, auch finanziell. Im Jahr 2008 standen wir finanziell vor dem aus. Wir waren verzweifelt und bereit alles hinzuschmeissen. Aber wir hatten Glück und sind an die richtigen Leute geraten. Ein Bankgespräch hat uns mit einem Betriebsberater zusammengeführt, der Potential in unserer Idee gesehen hat. Auch die Banken konnten wir schlussendlich überzeugen. Eine beflügelnde Zeit. Von da an ging es mit Hilfe vieler Zufälle, die uns an die richtigen Menschen geführt haben Stück für Stück bergauf. 2010 haben wir umgebaut. Wir haben sehr viel selber gemacht, mit vielen fleissigen Helfern. Auch die Bauleitung haben wir selbst übernommen. Am 1.4. 2010 haben wir Mein Inselhotel eröffnet. Unser Hotel mit frischen, persönlich gestalteten Zimmern, so wie wir es uns immer gewünscht haben. Unser Konzept ging auf! Vor zwei Jahre konnten wir einen weiteren Umbau in Angriff nehmen. Wir haben den alten Tresen und die alte Rezeption rausgehauen und alles nach meinen Ideen neu gestaltet.“

Kerstin Jöns` Augen strahlen, während sie mir diese Geschichte erzählt. „Ich kann Dir über fast jeden Gegenstand hier eine Geschichte erzählen“. Genau das macht dieses Haus aus. Es strahlt sehr viel Persönliches aus und man merkt, dass die Gastgeber sehr viel Freude an ihrer Arbeit haben. Ein Glück, haben sie ihren Traum nicht aufgegeben! Mittlerweile geniessen viel Stammgäste, auch aus der Schweiz, das persönliche Ambiente.

Wirtepaar Mein Inslehotel
Wirtepaar Kerstin und Gunnar Jöns

Jeden Abend gibt es für die Hausgäste ein drei Gänge Menü. Am Morgen ist am Spiegel mit goldenem Stuckrahmen zu lesen, was am Abend kredenzt wird. Dann können sich die Gäste entscheiden, ob sie gerne im Haus, oder doch lieber auswärts essen möchten. Ich rate unbedingt dazu im Haus zu essen! Gunnar Jöns, ist gelernter Koch. Einer von der Sorte, der auch die Arbeit in der Küche mit viel Passion und Kreativität betreibt.

Mein Dreigänger ist nicht nur ein kulinarisches Meisterwerk, sondern auch optisch eine wahre Freude.

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Als alleine Reisende hat man mich, sehr geschickt, an einen Tisch zu einer alleine reisenden, älteren Dame platziert. Der Abend ist äusserst kurzweilig. Hier bleibt man nicht lange alleine.

Satt und zufrieden, eingebettet in das Inselgrün, mit der frischen Meeresluft, die durch das Fenster hereinströmt, lässt es sich herrlich schlafen.

Am reichhaltigen und vielfältigen Frühstücksbuffet, auch dieses ist eine optische und kulinarische Freude, stärke ich mich am Morgen für neue Taten und die geplante Inselerkundung. Soll ich hierfür vielleicht eines der Leih-Fahrräder nehmen?, denn das ist im Zimmerpreis enthalten. Und wer dann genug geradelt ist und genug entdeckt hat, der setzt sich einfach gemütlich in einen der Strandkörbe im Garten, oder gleich in die Sauna.

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Amrum ist eine Insel für Geniesser und ich geniesse es ganz besonders, dass nicht nur die Insel, sondern auch Mein Inselhotel diesem Anspruch mehr als gerecht wird.

Fazit:

Mein Inselhotel ist ein Schmuckstück, das mit viel Herz und Leidenschaft geführt wird. Ein Hotel in dem besonders Paare, aber auch Alleinreisende sich wohlfühlen können.

Für mich ist Mein Inselhotel eine echte Entdeckung. Und das nächste Mal komme ich ganz bestimmt nicht alleine und dann bleibe ich auch viel länger!

 

Mit sonnigen Grüssen,

Eure Patotra - klein

 

 

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Muscheln Amrum

Wenn ihr jetzt noch ein paar Impressionen meiner Insentour auf Amrum sehen wollt, dann lest meinen Artikel Amrum – Inselliebe im Herbst.

Mein Inselhotel in Norddorf auf Amrum

  • Zimmerpreise (2017)
    Einzelzimmer inkl. Frühstück: 82 Euro
    Doppelzimmer inkl. Frühstück: 72 Euro p.P.
  • 3 Gang Abendmenü: 24 Euro pro Person (bei Vorausbuchung für den gesamten Aufenthalt Euro 22/Person)

Offenlegung: Vielen Dank an Mein Inselhotel für die Gastfreundschaft!


 

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