New York mit Kindern erleben

NYPD Times Square

Mit gemischten Gefühlen habe ich unsere Reise nach New York geplant. Vor vielen Jahren zum Abschluss unserer Hochzeitsreise durch die Neuenglandstaaten haben wir bereits einige Tage in New York verbracht. Was soll ich sagen.. . Es hat mir dort gar nicht gefallen. Nach den  Wochen in den doch sehr ländlichen Gegenden in Maine, Vermont, Massachusetts etc. fühlte ich mich völlig erschlagen von dieser pulsierenden Stadt. Viele Jahre sind seither ins Land gezogen und so wollte ich New York nochmal eine Chance geben.

Ich habe es nicht bereut!

Ein ordentliches, grossfamilienfreundliches, zentrales und recht preisgünstiges Hotel war schnell gefunden.  Wir buchten eine Suite (viel günstiger als 2 Zimmer!) im Hotel Skyline in der Nähe des Time Square. Witzigerweise waren wir hier auch während unserer Flitterwochen untergebracht. Das Hotel hat sich in den 18 Jahren kaum verändert und ist immernoch durchaus in Ordnung.

Da wir nur knapp 3 Tage in New York hatten, war es mir wichtig vor Ort so wenig Zeit, wie möglich mit organisieren zu verbringen. Dank Internet konnte ich alle Ausflüge bereits vorab buchen und damit sogar noch Geld sparen.

Was mir wirklich geholfen hat mein New York Bild zu revidieren waren die Stadtrundfahrten mit der Gray Line. Sehr zu empfehlen! In den offenen Doppeldeckerbussen bekommt man eine tollen Überblick über die Stadt und jede Menge Infos.  Auch die Kinder waren von den Rundfahrten begeistert!

Ein ganz besonderes Highlight war jedoch unsere Führung durch den Big Apple Greeter ! Hierbei handelt es sich um eine Organisation von Freiwilligen, die Gästen oder neuen Bewohnern von New York ihre Stadt zeigen. Grundsätzlich ist dieses Angebot kostenlos. Es wird allerdings um eine Spende gebeten, da die Organisation nur von Spendengeldern lebt.  Ich habe den Greeter bereits ein halbes Jahr im Voraus angefragt und mich dann riesig gefreut, dass wir kurz vor Urlaubsbeginn eine positive Nachricht mit der Telefonnummer unserer Greeterin erhalten haben.

Nach unserer Ankunft in New York setzten wir uns gleich mit ihr in Verbindung.  Was folgte war ein sehr nettes Gespräch  und eine Wegbeschreibung, wie wir mit der Subway in die Bonx (!) kommen. Mit ziemlich gemischten Gefühlen machten wir uns dann auf den Weg. Die Bronx! Ist das nicht gefährlich? 😮

Erst mal haben wir uns die Metro Card besorgt. Das war für uns als Familie die günstigste Ticketvariante.

Unsere Fahrt startete an der Grand Central Station.

Grand Central Station, New York

Irgendwann unterwegs stiegen alle (wirklich alle) Touristen aus. Wow! Nur noch New Yorker –und wir! Was uns am allermeisten und sehr positiv überrascht hat war die Freundlichkeit der Menschen. Mehrfach wurde in der Subway ein Platz für uns frei gemacht, damit wir als Familie beisammen sitzen konnten. So etwas ist uns zu Hause noch gar nie passiert…

Nach etwa 45 Minuten Fahrt hiess es dann in den Bus umsteigen. 3 Stationen weiter war unser Ziel. Ein kleines italienisches Kaffee, in dem wir unsere Greeterin treffen sollten. Beim nächsten Mal gibt’s dann mehr von unserem Streifzug durch die Bronx!

Ich freue mich, wenn Ihr wieder dabei seid!

Mit sonnigen Grüssen,
Eure Patotra

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