Erholung pur im Ötztal – genussvoll, aktiv, nachhaltig und luxuriös

Einfach mal raus aus dem Alltag, ein schönes, nachhaltiges Hotel mit Wellness geniessen und in der Natur aktiv sein. Im Ötztal in Tirol ist das ganz wunderbar möglich.

Manchmal braucht es eine Zäsur im Alltag – eine Auszeit, um Luft zu holen und Kraft zu schöpfen. 

Für so eine Zäsur haben wir uns das Ötztal ausgesucht. Natürlich hat diese Region auch für die Freunde von Pistengaudi mit ihren 363 Pistenkilometern eine Menge zu bieten. Dass sich die Region für spektakuläre Action wunderbar eignet, hat schon James Bond aka Daniel Craig im Film „Spectre“ zur Genüge bewiesen. Bond Fans finden in Sölden auf 3050 m.ü.M. mit den 007Elements eine eigens eingerichtete Erlebniswelt rund um den bekanntesten britischen Geheimagenten.

Wir hingegen sind auf der Suche nach den ruhigen, ursprünglichen Seiten der Region. Das Ötztal „gerührt und nicht geschüttelt“, um bei James Bond zu bleiben. 

Das Ötztal ist mit einer Länge von 65km das längste Seitental Tirols. Das breite Tal ist eingebettet zwischen den Stubaier Alpen im Osten und den Ötztaler Alpen im Süd-Westen. Allein die Fahrt durch das Ötztal ist ein Erlebnis. Imposant ragen Gipfel zahlreicher 3000er in die Höhe. An ihren Flanken stürzen beeindruckende Wasserfälle in die Tiefe, die im Winter zu eisigen Skulpturen erstarren. Spektakulär schön!

Stuibenfall, Umhausen

Unser Ziel ist Längenfeld, das grade mal 2 Fahrstunden von der Schweizer Grenze entfernt ist. Dieser Ort ist dank des Aqua Dome, einer grossen Therme mit Spa, weit über die Grenzen Tirols bekannt. Unser Domizil für ein entspanntes Wochenende zu zweit liegt nur einen Katzensprung davon entfernt.

Das Naturhotel Waldklause: nachhaltig und luxuriös unterkommen im Ötztal

In heimisches Holz gehüllt fügt sich das 5* Design- und Wellnesshotel Waldklause ganz wunderbar in die Landschaft des Ötztals ein. Das Naturhotel Waldklause hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Dies zieht sich durch alle Bereiche des Hotels: Zimmer, Spa und Gastronomie. Hier gelingt der gewagte Balanceakt zwischen Luxushotel und Nachhaltigkeit ganz wunderbar. Für mich bedeutet das, Reisen ohne Kompromisse. Die Einrichtung ist modern – stilvoll und doch, dank der verwendeten Naturprodukte auch sehr gemütlich.

Der Empfang ist äusserst freundlich. Unser Zimmer, mit Blick auf das Wäldchen, lädt so sehr ein, einfach nur zu verweilen, dass wir uns tatsächlich einen Schubs geben müssen, wieder raus zu gehen. Schliesslich wollen wir nicht nur auf der faulen Haut liegen!

So viel sei schon vorweggenommen: Auch kulinarisch ist das Hotel eine echte Entdeckung. Insofern tut man gut daran, sich auch körperlich ein wenig zu betätigen. Der Berg, bzw. das Tal ruft!

Weitere Informationen zum Hotel Waldklause
Weitere Informationen zum 5* Design- und Wellnesshotel Waldklause: Webseite des Hotels

Langlaufparadies Längenfeld

Als Kind stand ich ein paar Mal auf Langlaufskiern. Seither nicht mehr. Umso mehr freue ich mich über die Einführung in den klassischen Langlauf durch den Martin von der ötztalauftalab Alpinzeit Tirol.

Die Ausrüstung ist im nahegelegenen Skiverleih rasch ausgeliehen und schon geht es direkt beim Hotel ab auf die Loipe. Wie angenehm leicht doch das Material ist – nicht zu vergleichen mit der Schlepperei beim Skifahren. Nach ein paar zaghaften Gleitversuchen neben der Spur wagen wir uns auf die Loipe. Das macht riesig Spass. Auch wenn wir zu Beginn ein wenig wackelig auf den Beinen sind und auch ein wenig Federn, in Form von blauen Flecken am Allerwertesten, lassen müssen, finden wir schnell in unseren Rhythmus. Das macht riesig Spass. Ich habe die perfekte Alternative zum Skifahren für mich gefunden. Nach guten 3 Stunden in der traumhaften Winterlandschaft spüren wir die Muskeln. Zudem macht frische Luft hungrig. 

Was ein Glück befindet sich das Hotel direkt an der Loipe!

Der Rest des Tages ist ganz dem Genuss verschrieben! Vorzügliches Essen und ein gepflegter Cocktail an der Bar setzen dem Tag das Krönchen auf, bevor uns die Ruhe der Nacht einhüllt.

Touren, Guides und Kurse im Ötztal
Langlaufkurse und geführte Touren (auch Ski-, Schneeschuh- und Wandertouren): Alpinzeit Tirol

Schneeschuhwandern von Köfels zur Wurzbergalm

Morgenstund hat Gold im Mund. Zuerst geniessen wir aber ein feines Frühstück. Frisch gestärkt geht es mit dem Taxi in die Höhe. Am Ortsrand von Köfels startet unsere Schneeschuhwanderung in die verträumte Winterlandschaft. Sofort hüllt uns die Ruhe des Waldes ein. Wir begegnen stundenlang keiner Menschenseele. Genau das haben wir uns gewünscht! Karl, ebenfalls einen Guide der Alpinzeit ötztalauftalab, führt uns sicher durch den Nadelwald.

Im Sommer sei der Boden übersät mit Heidelbeeren. Jetzt sind hier nur ein paar Tierspuren im Schnee zu sehen. Wir geniessen die Stille des Waldes, die nur vom leisen Knirschen des Schnees unter unseren Schneeschuhen durchbrochen wird. Nach etwa 2 Stunden erreichen wir die Wurzbergalm. Hier sind nun doch ein paar Menschen anzutreffen, die zu Fuss oder auf Tourenski zur Berghütte gelangt sind. Man kann es Ihnen nicht verdenken. Das Essen ist göttlich und die Lage ganz wunderbar eingebettet in die Winterlandschaft. Wir haben Glück und können die letzten Sonnenstrahlen vor der Alm geniessen, bevor diese hinter dem Berg verschwindet.

Berggasthaus Wurzbergalm
Weitere Informationen findet Ihr hier: Webseite Wurzbergalm

Gestärkt und beschwingt geht es den Schlittelweg entlang bergab. Dort wartet dann auch schon das Taxi, um uns wohlbehalten wieder ins Hotel zu bringen.

Zeit für Wellness im Naturhotel Waldklause

Eigentlich könnten wir uns auf zum Aquadome machen. Der Eintritt ist im Zimmerpreis im Naturhotel Waldklause inkludiert. Wir ziehen es eine Nummer kleiner und privater vor. Der Wellnessbereich des Hotels, mit einem beheizten Aussenschwimmbad, passt da perfekt. Das Aromadampfbad und das Solebad entspannen die Muskeln. Wir fühlen uns pudelwohl in unserer Haut! Könnten wir bitte noch ein, zwei, drei, vier Tage länger bleiben?

Auch dieser Tag wird gekrönt von dem köstlichen Menü am Abend und der sensationellen Cocktailempfehlung des Barkeepers.

Winterwanderung zur Hängebrücke Brand

Viel zu schnell ist der letzte Tag unseres verlängerten Wochenendes angebrochen. Diesen wollen wir noch ganz auskosten. Wir dürfen unser Zimmer etwas länger behalten und entschliessen uns am Vormittag noch eine kleine Winterwanderung zu unternehmen. 

Von der Fischbachbrücke in Längenfeld geht es recht steil und teilweise über Treppen hinauf bis zur Brandalm. Hier oben öffnet sich der Blick über das Ötztal. Ein schöner Ort, um zu verweilen.

Von dort geht der Wanderweg durch den Wald weiter in Richtung Burgstein bis zur Hängebrücke. Hier begegnen uns tatsächlich ein paar weitere Wanderer. Auch hier sind wir ansonsten alleine auf weiter Flur. Ein wenig Überwindung braucht es schon, um über die spektakuläre, 84 m lange, leicht schaukelnde Brücke zu wandern. Der Ausblick belohnt den Mut.

Wir wandern weiter in Richtung Burgstein. Der Schnee glitzert in der Sonne. Von hier geht es leicht bergab, den Forstweg entlang, durch einen Tunnel hindurch, zurück bis nach Längenfeld. Knapp drei Stunden, Fotopausen eingerechnet haben wir durch den Schnee gebraucht. 

Informationen Winterwanderung Hängebrücke Brand
Wegbeschreibung und weitere Informationen: Winterwanderung Längenfeld

Jetzt wird es leider schon Zeit, auszuchecken. Hier wären wir zu gerne noch länger geblieben. Das Hotel und die Region haben unsere Erwartungen mehr als nur erfüllt.

In der Ruhe Kraft tanken, aktiv sein, geniessen und das mit einem grossen Fokus auf Regionalität und Nachhaltigkeit – das ist uns im Ötztal ganz wunderbar gelungen. Es muss nicht immer spektakuläre Action sein. Für uns waren die ruhigen Seiten der Region perfekt, um durchzuatmen und die Batterien aufzuladen.

Mit sonnigen Grüssen
Eure Patotra

Wer schreibt hier?
Ellen Gromann-Goldberg

Hallo! Ich bin Ellen. Ich bin die Gründerin von PATOTRA, Content-Creator und freie Journalistin. Ich liebe das Meer und kleine Inseln. Aber auch die Berge, die Wüste, der Dschungel und Grossstädte können mich begeistern. Begegnungen mit Menschen sind für mich der Schlüssel zu anderen Ländern und deren Kultur. Nachhaltige Projekte liegen mir dabei ganz besonders am Herzen. Meine grossen Leidenschaften sind: das Reisen, das Schreiben und das Fotografieren.

Im Jahr 2014 entstand PATOTRA als reiner Familienreiseblog. Gemeinsam mit meinen drei Kindern und meinem Mann durfte ich viele tolle Nah- und Fernreisen erleben, die sich hier auf dem Blog in Form von Reiseinspirationen und Reisetipps wiederfinden. Aus den Reisen mit Kindern wurden im Laufe der Jahre Reisen mit Teenagern. Schliesslich ist der Blog, gemeinsam mit meinen Kindern, den Kinderschuhen entwachsen. Mittlerweile reise ich meist gemeinsam mit meinem Mann – oder auch mal alleine.

Mit viel Herz und ansprechenden Reisefotografien möchte ich Euch ermutigen diese Welt selbst und mit offenen Augen zu entdecken. Mein Fokus liegt auf spannenden Geschichten, traumhaften Landschaften und Begegnungen mit Menschen. Manchmal bringe ich Euch den Geschmack der grossen, weiten Welt auch in Form von Rezepten von meinen Reisen mit.

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Offenlegung: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Einladung von Tirol entstanden.


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