Suche
Close this search box.

Unsere 5 Highlights im Süden von Island

Die fünf schönsten Erlebnisse und Entdeckungen im Süden von Island.
Inhalt

Im März war ich mit meinem Partner für eine Woche in Island. Island zeigte sich von seiner schönsten Seite – teilweise hatten wir strahlend blauen Himmel, ein Tag war schöner als der andere und ein Highlight jagte das nächste. Wir haben uns vor allem den südlichen Teil von Island angeschaut, wo sich auch die meisten Sehenswürdigkeiten befinden. Den Rest der Insel werden wir auf jeden Fall nächstes Mal besuchen. Wir haben uns in Island verliebt!

Meine fünf Highlights, die man bei einer Reise im Süden von Island nicht verpassen sollte, habe ich hier für Euch zusammengestellt:

#1 Tauchen in der Silfra-Spalte

Ein einmaliges Erlebnis! Dieser Ort ist unter Tauchern sehr bekannt: Der einzige Ort auf der Welt, an dem man zwischen zwei tektonischen Platten tauchen kann! Mit einer Sichtweite von bis zu 100 Metern, führt der Gletscherfluss das angeblich klarste und sauberste Wasser der Welt. Über Jahrzehnte hinweg wurde es gefiltert, bevor es nur wenige Meter von der Einstiegsstelle für Taucher und Schnorchler entfernt aus dem Fels tritt. Die Organisation (Dive.is), mit der ich tauchen durfte, war super organisiert. Auf dem Parkplatz nur wenige Meter vor dem Einstieg war alles vorbereitet, man konnte sich in warmen Autos umziehen und wurde vom Team mit dem gesamten Equipment ausgestattet. Ich musste nicht einmal Kopfhaube, Handschuhe oder Maske selbst anziehen. Was für ein Service! Der Tauchgang war auch sehr entspannt. Ein Tauchguide führte mich und zwei weitere Taucher zwischen beeindruckenden Felsformationen hindurch in eine kleine Lagune. Das Blau des Wassers und die Weitsicht waren einmalig! Wieder an Land konnte ich mich bei einer heissen Schokolade aufwärmen.

#2 Whalewatching in Reykjavik

Vom Hafen in Reykjavik starten viele Whalewatching-Touren und auch das konnten wir uns nicht entgehen lassen!

Schon wenige Minuten nach dem Ablegen des Schiffes, direkt vor der Küste, konnten wir sie sehen: Buckelwale, die Giganten der Meere. Bei Wassertiefen von nur 5-10 Metern zeigten sie sich immer wieder an der Oberfläche, um Luft zu holen oder Fische zu fangen. Atemberaubend! Aber nicht nur Buckelwale, sondern auch Schweinswale und Zwergwale konnten wir auf unserer Tour beobachten! Mit einer heissen Schokolade aus dem Kiosk an Bord kehrten wir nach 3 Stunden Fahrt glücklich in den Hafen von Reykjavik zurück.

#3 Der Wasserfall Skógafoss

Direkt am Golden Circle und nur wenige Meter vom kostenlosen Parkplatz entfernt, liegt der unserer Meinung nach atemberaubendste Wasserfall, den wir gesehen haben (sorry @patotra: sogar schöner als der Rheinfall). Im Flussbett kann man auf schwarzem Sand direkt bis zum Wasserfall gehen. Wer will, kann sich sogar von einer Wasserwolke einhüllen lassen (wasserfeste Kleidung ist ein Muss!). Bei Sonnenschein entstehen hier schöne Regenbögen. Rechts vom Wasserfall kann man eine Treppe hinaufsteigen, um die Schönheit auch von oben zu bewundern. Von hier aus sieht man auch das Meer in der Ferne und die Berge im Hintergrund. Ein leicht begehbarer Wanderweg führt abseits der Touristenmassen flussaufwärts an unzähligen weiteren Wasserfällen vorbei.

Weitere sehenswerte Wasserfälle, die wir gesehen haben: Seljalandsfoss, Gliufrabui (liegt direkt neben Seljalandsfoss in einer Höhle und ist nur für Wasserfeste geeignet). Kvernufoss haben wir nicht besucht, er liegt nur wenige Autominuten vom Skógafoss entfernt.

#4 Nordlichter beobachten

Unser eigentlicher Hauptgrund überhaupt nach Island zu reisen. Zwischen September und April kann man dieses Naturschauspiel in Island bewundern. Zwischen 2024 und 2025 soll es laut Wissenschaftlern durch das solare Maximum verstärkt zu sehen sein. Also ab in den Norden! Mit etwas Glück, wenig Wolken und Lichtverschmutzung können wir tatsächlich welche entdecken! Tipp: Die passende Polarlicht-App hat uns auch dabei geholfen. Man möchte ja nicht die ganze Nacht wach bleiben, falls keine zu sehen sind.

Die Polarlichter-App „hello aurora“ gibt Auskunft darüber wo und wann Polarlichter zu sehen sind.

#5 Die Thermalquellen von Seltún

Auch Thermalquellen haben wir auf unserer Reise bestaunt. Seltún war einer der weniger touristischen Orte. Der Weg ist sehr gut begehbar und gut gesichert. Überall blubbert, zischt und dampft es aus den Löchern, Bächen und Pfützen im Boden. Hier war definitiv mehr Action als am Geysir (der zudem von Touristen überlaufen war). Auch wenn der Geruch nach Schwefel und faulen Eiern gewöhnungsbedürftig ist, war es auf jeden Fall einen kurzen Abstecher von unserer Reiseroute wert.

Der Süden von Island bietet auf jeden Fall unzählige Erlbenisse und Unternehmungen – von denen einige (abgesehen von den Parkgebühren) kostenlos sind. Aber auch für die geführten Touren, die wir gebucht haben, hat sich jeder Cent gelohnt.

# 6 Bonus: Die Gletscher Sólheimajökull und Jökulsárlón

Die Gletscher Sólheimajökull und Jökulsárlón sind auch sehr sehenswert! Sie begeistern mit ihrer Weite und verschiedensten Farben von Blau. Unterschiedlichste Touren sind hier möglich: Gletschertouren, Eishöhlentouren und Kajakfahrten in der Gletscherlagune.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn Du eine Tour darüber buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Dich kostet das nicht mehr.

We schreibt hier
Nina vom Reiseblog und Reisemagazin aus der Schweiz PATOTRA
Nina Gromann

Ursprünglich war Nina als Reisebegleitung und Tochter auf der „anderen Seite des Blogs“ zu finden.

«Ich bin Nina, 26 Jahre alt und liebe es genauso sehr zu reisen wie meine Mutter.

Mein Element ist das Wasser und alles, was damit zu tun hat. Ich versuche mich gerne in neuen Sportarten und der Wassersport hat es mir angetan. Kiten, Windsurfen und Wellenreiten macht mir super Spass. Seit 2 Jahren habe ich das Tauchen wieder für mich entdeckt.
Aber auch an Land kann man mich antreffen. Dann in den Bergen, zum Beispiel beim Wandern.»

Eine Antwort

  1. ein schöner Bericht und tolle Bilder! super, was Du schön alles gesehen und erlebt hast! würde ich auch gern mal sehen, schaun mer mal …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert