Bangkok – ganz privat

Wächter

Bangkok ist eine lebhafte und bunte Stadt, die uns von Anfang an in Ihren Bann gezogen hat. Um einen Überblick zu bekommen in der kurzen Zeit, die wir in Bangkok waren, haben wir uns eine private Stadtführung mit einem deutschsprechenden Tourguide gegönnt. Für uns war das nicht wesentlich teurer, als wenn wir fünf uns einer Reisegruppe angeschlossen hätten. Dafür war diese Variante uns als Familie auf den Leib geschneidert.

Chao Praya Fluss

Der Guide holte uns am frühen Morgen im Hotel ab, erkundigte sich erst mal nach unseren Wünschen und stimmte mit uns die geplante Tour ab.

Toll, dass unser Hotel direkt am Fluss, dem Chao Phraya, lag. Am Anleger wartete schon eines der typischen Longtail-Boote auf uns. Los ging die Fahrt in die Klongs (Kanäle), dorthin, wo nur wenige Touristen zu finden sind. Wie in Venedig ziehen sich die Wasserstrassen durch das ursprüngliche Viertel von Bangkok.

Klong Tour

Unglaublich wie die Menschen hier noch am und mit dem Fluss leben, als wäre die Zeit stehengeblieben. Fast in direkter Nachbarschaft ragen die modernen Hochhäuser in den Himmel. Eine Stadt voller Kontraste. Hier sonnten sich mehr als zwei Meter lange Warane träge zwischen den Häusern. Diese und die Millionenen Welse im Fluss hatten es unseren Kindern ganz besonders angetan.

Leguan in Bangkok

Der Guide erzählte uns mit einem Augenzwinkern, dass man angesichts der Unmengen an Fischen von einem Ufer zum andern hinüber laufen könne. Tatsächlich schien der Fluss vor lauter Fischen zu brodeln.

Nach der Tour durch die Klongs mit vielen Eindrücken steuerten wir den chinesischen Markt an. Hier gibt es Lebensmittel, von deren Existenz wir vorher keine Ahnung hatten, wie z.B. getrocknete Quallen. Spannende, fremde Gerüche und Geräusche hüllten uns ein, während wir durch die Markthalle schlenderten.

Klong-Tour

Weiter ging es in Richtung  Blumenmarkt. Bunte Blüten soweit das Auge schauen konnte. Eine unglaubliche Pracht.

Eine kurze, lustige Fahrt zu sechst in einem Tuck-Tuck brachte uns zu einem Restaurant am Fluss. Hier nahmen wir eine kleine Stärkung zu uns. Danach gab es ein köstlichstes, kühles Glas frisch gepressten Granatapfelsaft von einem Stand am Strassenrand. Gestärkt konnten wir in den nächsten Teil der Tour starten.

China Town

Unser Ziel war der prächtige Königspalast und der Smaragd-Buddha, das National-Heiligtum Thailands. Danach besichtigten wir den What Poh, den königlichen Tempel mit seinem eindrücklichen, liegenden Buddha. Das waren überwältigende Eindrücke für alle von uns. Die Tempel und Paläste sind so zauberhaft gestaltet dass wir das Gefühl hatten, mitten in einem  Märchenbuch zu Gast zu sein.

Königspalast

Am Ende dieser Besichtigungen setzten wir über auf die andere Seite des Flusses. Hier wartete, schon von weitem erkennbar, der Wat Arun (Tempel der Morgenröte) darauf von uns erklommen zu werden. Unzählige sehr steile Stufen und 79 Meter höher wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt belohnt.

Wat Arun

Nach dem Abstieg spürten wir alle unsere müden Beine. Wir waren fast den ganzen Tag zu Fuss unterwegs und es war sehr warm. Mit dem Expressboat ging es zurück in Richtung Hotel. Im Boot, das eher an einen Bus bei uns erinnert waren alle Sitzplätze belegt. Unser Jüngster konnte kaum noch stehen. Das bemerkte wohl auch eine hübsche, junge Thailänderin. Sie schnappte ihn und setzte ihn sich schwupps auf den Schoss. Überglücklich strahlte sie den kleinen blonden Jungen an und er strahlte überglücklich zurück. Da war er wieder dieser ganz besondere Moment. Genau deshalb reisen wir mit unseren Kindern.

Müde, glücklich und voller wunderbarer Eindrücke kamen wir wieder in unserm Hotel an. Was für eine beeindruckende Stadt und das nicht nur, wenn man sie mit Kinderaugen sieht!

Ich freue mich, wenn ihr bei unserem nächsten Reiseziel wieder dabei seid.

Bis bald! Mit sonnigen Grüssen,
Eure Patotra

4 Comments

    • Wir waren im Ramada Plaza Menam, aber es gibt eine riesige Auswahl an schönen Hotels in Bangkok. Ich fand die Lage am Fluss toll. So konnten wir am Wasser mit Blick auf die Stadt frühstücken. Ein echtes Familienhotel kenne ich in Bangkok nicht, aber da die Thais in aller Regel sehr kinderfreundlich sind, ist das auch gar nicht unbedingt notwendig.
      Liebe Grüsse,
      Ellen

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