Rügen – herrlich entspannend

Binz Steg

Wer kennt das nicht? Manchmal sind die Tage so prall gefüllt mit Aufgaben, dass man nur noch auf Hochtouren läuft und es kaum mehr schafft sich zu entspannen. Genau in diesem Zustand befand ich mich während der ITB, der Weltgrössten Tourismusmesse in Berlin. Ein Termin jagte den anderen. Erfreuliche Termine, aber fordernd. Am Freitag Abend war der letzte Termin gemeistert und ich freute mich unendlich auf den Einstieg in den kommenden Sommer: ich möchte die deutsche Küste kennenlernen und Euch möglichst viel davon zeigen.

Also schnappte ich meine sieben Sachen und setzte mich, gemeinsam mit meiner lieben Bloggerkollegin Viki von Chronic Wanderlust, in den Zug nach Rügen. Rügen ist von Berlin aus in etwa vier Stunden erreicht. Es war dunkel und so sehnsuchtsvoll meine Blicke auch suchten, die Nacht gab den Blick auf das Meer nicht preis.

Vom Grossbahnhof Binz (der heisst wirklich so) holte uns das Taxi ab und brachte uns in unser Domizil. Im eleganten Foyer des Hotel Hanseatic wurden wir freundlich empfangen und waren froh, nach den Tagen an der ITB ein geräumiges und geschmackvoll eingerichtetes Zimmer vorzufinden. Mein Zimmer war so gross, dass meine drei Kinder und mein Mann locker auch noch Platz gehabt hätten. Nächstes Mal.

Hotel Hanseatic Zimmer

Hotel Hanseatic Bett

Das wichtigste nach ein paar anstrengenden Tagen ist aber ein bequemes Bett und so war ich glücklich, dass ich dies hier bekam.

Göhren am Morgen

Die ersten Sonnenstrahlen weckten mich um 6 Uhr und schon gab es für mich kein Halten mehr. Ich wollte ans Meer! Schwups war ich auch schon in den Kleidern und machte mich auf den Weg. Da gabe es auch schon die erste Überraschung. Hier gibt es Berge, naja, vielleicht sind es auch nur Hügel und ich dachte immer die Küste sei platt.

Goehren Museum

Ein paar Minütchen den Hügel runter, vorbei an einem kleinen Museumsdorf und schon war ich an meinem Sehnsuchtsort: DAS MEER.

Sonnenaufgang Goehren

Zauberhaft. Jeder der schon einmal ganz früh an einem Gewässer war, kann das bestimmt nachvollziehen. Ich konnte miterleben, wie das Meer langsam erwachte. Diesem Erwachen wohnt ein Zauber inne, den man kaum in Worte fassen kann.

Morgen Goehren

Die Anspannung der letzten Tage fiel von mir ab. Zurück im Hotel gesellte ich mich, mit einem Strahlen im Gesicht, im lichtdurchfluteten Frühstücksaum des Wintergartens zu Viki zum Frühstück. Das reichhaltige Buffet, das absolut keine Wünsche offen liess, schmeckte köstlich. Frische Waffeln, Lachs , Prosecco, Speck, Wurst, Käse, Obst. Herz was begehrst du mehr! Das ist das erste Hotel, in dem der Frühstücksspeck wirklich kross ist!

Ein perfekter Tag auf Rügen

Gut gestärkt konnten wir mit dem Mietwagen auf unsere Entdeckungstour durch Rügen starten. Durch die hügelige und teilweise bewaldete Landschaft führte unser Weg ins Ostseebad Binz. „Viel Meer Flair“ verspricht der Slogan und schon ein kurzer Blick auf die prächtigen Gebäude, die sich beidseitig der Fussgängerzone wie weisses Perlen aneinander Reihen, bestätigt diesen Slogan. Fast schon mondän und trotzdem völlig unaufgeregt präsentiert sich Binz im Winter. Der lange Steg auf das Meer lädt ein zu verweilen und den schlendernden Spaziergängern am feinen Sandstrand, mit den Prachtgebäuden im Hintergrund zuzuschauen. Auf der anderen Seite strahlt das Meer in einer Symphonie aus Blautönen durchbrochen nur durch ein paar Möwen die in der Luft kreisen.

Binz

Binz Meer

Ein zauberhafter Ort! Leider blieb uns nur wenig Zeit zu verweilen und so waren wir nur wenig später wieder auf der Strasse unterwegs. Alleen, grüne Wiesen und Wälder wechselten sich auf der hügeligen Landschaft ab.

Alleee Ruegen

Nach einer kurzen Fahrt war unser nächstes Ziel auch schon erreicht: Sassnitz. Nördlich des Fischerortes Sassnitz erheben sich entlang der Küste die berühmten Kreidefelsen von Rügen. Die muss man gesehen haben! Aber auch Sassnitz selbst lohnt einen Blick. Wem es nicht genügt, den Fischern zuzuschauen, wie Sie ihren Fang heimbringen, der kann von hier aus mit einem Ausflugsboot auf das Meer starten.

Kreidefelsen Ruegen

Wir genossen den köstliche frischen Fisch beim Kutterfisch mit Blick auf den Fischereihafen.

Kutterfisch

Sassnitz Fischereihafen

Von dort ging es wieder in Richtung Göhren und weiter südlich. Eine kleine, witzige Entdeckung auf dem Weg werde ich Euch ein anderes Mal vorstellen.

Südlich von Göhren, in Richtung Zicker empfängt uns einen landschaftlich zauberhafte Gegend. Wälder, die bis an den weissen Sandstrand reichen wechseln sich mit breiten Grasflachen ab, in denen sich das hohe Gras im Wind sanft hin und her bewegt.

Strand Ruegen

Unaufgeregt und doch spektakulär schön!

Die Natur lädt ein zu verweilen und zur Ruhe zu kommen. Ich kann mir vorstellen, dass der Frühling hier wunderschön sein muss, aber es sind grade die ruhige Winterstimmung und der kühle Wind auf der Haut, die die Seele streicheln.

Strandhus

Strandhus Spielplatz

Müde von der frischen Luft, die nach Salz schmeckt kehren wir nach einem Kaffee im gemütlichen Strandhus in unser Hotel zurück.

Ein leckeres Abendessen wartet bereits auf uns. Ein Buffet mit überraschend raffinierten Speisen konnte dann auch mich „Buffetmuffel“ überzeugen.

Sehr zufrieden und satt fiel ich später dann wieder in das gemütliche Bett.

Entspannung pur

Der nächste Tag begann früh. Ein wunderschöner Vorfrühlingsmorgen begrüsste mich und nur mit Wehmut dachte ich daran, dass mein Kurzbesuch auf Rügen bald schon wieder vorbei sein würde.

Die Spa-Behandlung in Form einer Hot-Stone Massage vermochte nicht diesen Zustand zu ändern. Ich habe wirklich noch nie zuvor eine so entspannende Massage erlebt. Tiefenentspannt musste ich nach dieser traumhaften Behandlung der nackten Realität wieder ins Auge blicken: eine lange Heimreise quer durch Deutschland lag vor mir. Zu gerne wäre ich länger geblieben.

Bei einem abschliessenden Rundgang durch das Hotel wurde mir dann noch stärker bewusst, was ich dieses Mal verpasst habe.

Bar Hotel Hanseatic

Das Hotel Hanseatic

Das Hotel liegt auf einem Hügel der sich auf einer Landzunge erhebt. Es bieten sich wundervolle Ausblicke über das Meer.

Hotel Hanseatic

Ganz besonders schön sind diese vom Turm aus. Neben einem schicken Café befinden sich im Turm auch die Bibliothek und ein Turmzimmer.  Paare können dieses exklusiv für ein romantisches Dinner mieten. Einen Stock höher befindet sich ein Zimmer, in dem Trauungen stattfinden. Hochzeiten sind ein grosses Thema im Hotel Hanseatic. Kein Wunder, in dieser romantischen Umgebung. Sogar am Strand kann man sich trauen lassen.

Ausblick Hotel Hanseatic

Turm Hotel Hanseatic

Mehr als 750 Hochzeitspaare wurden vom Hotel bereits betreut.

Abgesehen von Brautpaaren findet sich eine gemischte Gästestruktur. Zu unserer Reisezeit waren es überwiegend ältere Gäste und ein paar Familien mit kleinen Kindern. Im Sommer sind es eher Familien, die sich hier entspannen. Einen Kinderbereich und eine Kinderbetreuung sorgt dafür, dass die Eltern sich zwischendurch im hellen und freundlichen Spa-Bereich entspannen können. Auch vom Spa-Bereich ist der Ausblick sensationell und bereits per se eine Portion Wellness fürs Auge. Wem das noch nicht genügt, der kann sich hier bei Beauty- und diversen Spa-Behandlungen weiter entspannen.

Ein chlorfreies Schwimmbad, sowie eine Saunalandschaft und ein Fitnessraum runden das Angebot ab.

Pool Hotel Hanseatic

Das Hotel ist recht gross, aber trotzdem noch so, dass man sich wohlfühlt. Ich zumindest habe es geschafft innerhalb kürzester Zeit völlig zu entspannen und den Alltag hinter mir zu lassen.

Wenn ich wieder komme, komme ich ganz bestimmt mit der ganzen Familie.

Mein Fazit:

Das Hotel Hanseatic ist ein sehr empfehlenswertes Hotel für Ruhe- und Erholungsuchende jeden Alters – auch für Familien. Die Zimmer sind geschmackvoll, gemütlich und grosszügig. Meine Spa-Behandlung war göttlich! Auch die Küche liess keine Wünsche offen.

Rügen ist ein Traum! Was für eine zauberhafte Insel. Kein Wunder, dass sie erst kürzlich zum beliebtesten Ferienziel in Deutschland gekürt wurde. Warum habe ich diese Insel nicht schon viel früher entdeckt? Meine Wintertage auf Rügen waren herrlich, ruhig und entspannt. Rügen ist um diese Jahreszeit wunderbar verträumt. Perfekt um einfach auszuspannen.

Ich wünsche Euch auch viel überraschende und entspannende Entdeckungen auf Euren Reisen!

Mit sonnigen Grüssen,

Eure Patotra - klein

 

 

Tipps für Rügen:

Mehr Infos zu Hotel Hanseatic Rügen & Villen gibt es hier.

Strandhus Mönchgut: gemütliches Reetgedecktes Restaurant mit einem tollen Kinderspielplatz

Kutterfisch. Restaurant am Fischerhafen in Sassnitz mit Blick auf den Fischereihafen. Frischer, leckerer Fisch.

Anreise von der Schweiz: Mit dem Flugzeug nach Hamburg oder Berlin und von dort mit der Bahn oder dem Mietwagen nach Rügen

Im Sommer gibt es ab Zürich, Baden/CH und Basel eine direkte City Nightline-Verbindung bis nach Binz (Stand März 2015)


 

Vermittelt wurde diese Reise von Spaness. Vielen Dank dafür!

Vielen Dank auch an Katja vom WellSpa-Portal!

Herzlichen Dank auch an das Hotel Hanseatic Rügen & Villen für die freundliche Einladung!

6 Comments

  • Lieber Christian
    Vielen Dank für Deinen Kommentar. Das Strandhus solltet Ihr wirklich besuchen. Der Spielplatz ist toll! Da möchte man am liebsten selbst nochmal Kind sein.
    Lieber Gruss,
    Ellen

  • Danke für diesen tollen Bericht – wir sind über Ostern auf Rügen. Das zweite Mal, aber zum ersten Mal mit Kind. Das Strandhus steht jetzt fest auf unserem Zettel 🙂

    Liebe Grüße, Anna

  • Hallo Ellen, das ist ja ein schöner Reisebericht über Rügen, insgesamt ein richtig toller Blog, sehr sympathisch! Gute und sinnvolle Themen, die interessant und prima geschrieben sind, kein überflüssiges bla-bla. Vielleicht können wir ja mal zur Ostsee etwas zusammen machen? Würde mich sehr reizen! Ganz herzliche Grüße aus dem derzeit sonnigen und frühlingshaften Norden am Meer! Heike Fuhrmann, Ostsee-Hochzeitsportal

    • Liebe Heike,
      Vielen Dank für Deinen sehr netten Kommentar!
      Für die Ostsee bin ich immer wieder gerne zu haben! Vielleicht lässt sich da ja tatsächlich mal ein gemeinsames Projekt realisieren.
      Liebe Grüsse,
      Ellen

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